Winter – eine Liebeserklärung!

Der Frühling steht nicht auf unserer ToDo-Liste. Auch lässt es sich durch Facebook-Ads oder mein „Gefällt mir – nicht!“ kaum dazu bewegen, sich zu verändern. Und deswegen muss hier mal klar und deutlich gesagt werden: Frühling, Du bist echt Scheiße. Und verdienst den Namen nicht.

screen-wetter

8 Grad mit Sturm und Regen Ende Mai haben rein gar nichts mit Frühling zu tun. Der nächste, der mir was vom Treibhauseffekt erzählt, sollte sich buchstäblich warm anziehen. Die letzten Jahre geben einem eher das Gefühl, dass sich hier ein Kühlschrankeffekt eingestellt hat: Schnee schon vor Weihnachten, Schneeglöckchen im April statt im Februar, Osterglocken erst zu Pfingsten. Der Winter geht nahtlos in die Eisheiligen und von dort zur Schafskälte über.

Wenn es denn wenigstens im Winter ein Pendant dazu gäbe. Vorschlag an Petrus: die Hitzeheiligen Anfang Januar. Eine Warmfront von den Kanaren bis Südschweden beschert uns regelmäßig an mindestens 5 Tagen im neuen Jahr Temperaturen von 22 Grad und mehr. Gegen Mitte Februar dann kommt die Ziegenwärme und erfreut unsere durchgefrorenen Herzen mit 20-24 Grad.

Ein schöner Traum. Die schnöde Realität ist und bleibt kalt und nass. Nix da Warmfronten und Sonne. Morgendliches Scheibenkratzen von Ende Oktober bis Ende April. Heizung im Dauerbetrieb. Das ist die Wahrheit. Zumindest in hiesigen Breitengraden.

Da ist der Winter doch ehrlicher. Da macht man sich wenigstens keine Hoffnung auf Helligkeit und Wärme. Der Winter enttäuscht uns nicht. Der ist zuverlässig immer scheiße.

Winter, ich mag dich.

 

(Foto: Iphone Screenshot von heute)

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