Mehr Freiheit auf Facebook

Ab sofort tritt die 20-Prozent-Regel für Titelbilder außer Kraft

Nie wieder Grübeln, ob ein Titelbild zu viel Text enthält. Nie wieder Raster anlegen, um graphisch nachzuvollziehen, ob man schon über dem Limit ist. Nachdem Facebook im April dieses Jahres zunächst ankündigte, Verstöße gegen die Facebook-Richtlinien verstärkt zu kontrollieren, jetzt die Botschaft: Ab sofort gibt es keine 20-Prozent-Einschränkung mehr für den Text-Anteil auf Titelbildern!

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Das bedeutet natürlich zunächst ein Mehr an Möglichkeiten, mehr Freiheit in der Gestaltung. Dennoch sollte man nicht dazu übergehen, Titelbilder im Sinne von Plakaten oder Werbebannern zu benutzen. Jan Firsching von Futurebiz meint dazu:

„Das Titelbild einer Seite soll Nutzern eine Botschaft übermitteln. Eine Botschaft abseits von Flyern und Werbeplakaten. Links in Titelbildern sind sinnfrei, da sie nicht klickbar sind. Für Links gibt es den Infobereich. Die Optik eines Titelbildes wird durch Links, Telefonnummern und Email-Adressen geschädigt.“

Firsching empfiehlt sogar – trotz des Außerkrafttretens der 20-Prozent-Regel –, weiterhin an dieser Vorgabe festzuhalten. Titelbilder dürften nicht mit Informationen überladen sein, so Firsching weiter. Es geht um Emotionen! Und auch rein optisch sei eine Darstellung mit maximal 20 Prozent Text  angenehmer für das Auge, schlicht übersichtlicher. Nutzerfreundlichkeit und das Nutzererlebnis an sich darf man also nicht außer Acht lassen.

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Wichtig auch: Für Werbeanzeigen gilt die 20-Prozent-Regel nach wie vor! Möchte man als Unternehmen also Page-Like-Ads schalten, darf das Titelbild weiterhin nicht mehr als 20 Prozent Text beinhalten.

Bei der neugewonnenen Freiheit gilt also letztlich zu bedenken, dass ein Titelbild in erster Linie emotional und optisch ansprechend sein sollte, um beim Nutzer Eindruck zu hinterlassen. Weniger ratsam ist es, möglichst viele Informationen – speziell in Form von Text – in dem Bild unterzubringen. Im Vordergrund sollten Nutzerbedürfnisse und, sofern von Nöten, Anzeigen-Kompatibilität stehen.

Quellen:

www.allfacebook.de

www.futurebiz.de

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