Instagram – Wie gut läuft das denn?!

Seit einigen Wochen nun schon werden die neuen Werbemöglichkeiten auf Instagram in der Agentur-Szene und bei Werbungtreibenden ordentlich gehypt. Wie manch anderer wollten wir unsere eigenen Erfahrungen sammeln und haben die neuen Anzeigen für verschiedene Marken ausgiebig getestet.

Was erreicht man mit den neuen Instagram-Ads?

Wie viele bereits wissen, werden die neuen Ads vor allem eingesetzt, um Website-Klicks zu generieren. Ein gezieltes Instrument also, um den eigenen Online-Shop oder die Reichweite der eigenen Website zu pushen. Schon jetzt kann man sagen: Sie generieren, gleichsam als Nebeneffekt, auch neue Follower für die Unternehmensseite auf Instagram. Und das in erfreulich hohem Maße gratis und on top zu den Website-Klicks.

Was kosten Ads bei Instagram?

Die CPCs variierten je nach Marke und Produkt, darin Facebook grundsätzlich nicht unähnlich. Beispiel: hippe Fashion-Brand unter 10 Cent für einen Website-Klick (das kann man nur extrem gut nennen), Tourismus-Brand ca. 30 Cent, Retail-Brand unter 20 Cent. Mehr Beispiele gern auf Anfrage. Ads mit gleichem Targeting bei Facebook schaffen solche Werte aktuell nur selten.

Bilder sind das A und O für den Erfolg bei Instagram!

Interessant wird es, wenn man sich die Kampagnen nach geschalteten Motiven und Zielgruppen ansieht. Hier variiert der CPC nicht unerheblich – je nachdem ob das eingesetzte Foto „Instagram-like“ war oder ein statisches Katalogbildchen. Das „richtige“ Foto hat einen klaren Einfluss auf die Klickrate und den CPC. Oder anders formuliert: Wer Fotos mit hoher Instagram-Likeability einsetzt, setzt sein Budget effizienter ein. Die Ads sollten also immer auch den speziellen Nerv der Instagrammer treffen. Was macht also eine erfolgreiche Instagram-Ad aus?

Welche Bilder sind bei Instagram erfolgreich?

Was Kollegen über das optimale Bild bei Instagram schon gesagt haben (//allfacebook.de/fbmarketing/infografik-mehr-interaktionen-durch-das-perfekte-instagram-foto) gilt im Prinzip auch für die Ads. Demzufolge sind Bilder, die hell sind, viel Hintergrund zeigen, von der Farbe Blau dominiert werden und eher entsättigt sind, von Vorteil. Natürlich kann man mit einer ganzen Reihe von Apps auf dem Markt das Foto noch „optimieren“. Puristen dagegen stehen auf „ohne Filter“. Man sollte auf jeden Fall hinzufügen: Bilder sollten bei Instagram eine Geschichte erzählen, nicht gestellt, sondern authentisch, glaubwürdig, inspirierend und irgendwie „schnappschussig“ sein (bei gleichzeitig guter Bildqualität). Das klassische Werbebild funktioniert daher meist weniger gut.

Machen oder nicht?

Instagram Ads sind auf dem besten Weg, fester Bestandteil des Social Media Marketings zu werden. Preis-Leistung und die Attraktivität des Umfelds sind die wichtigsten Pros. Wir sind nicht nur von der Kosten/Nutzen-Seite her begeistert von den neuen Ads. Auch die Instagram-User sind für Werbungtreibende interessant: Sie sind nicht nur jünger, sondern auch aktiver, empfehlen und kommentieren bis zu 3,5x lieber als ihre Facebook-Kollegen. Wie lange das noch so bleibt und ob die Instagram-User bei immer stärker einsetzendem Werbetreiben zur nächsten Community wechseln, darüber kann man derzeit kaum eine Voraussage treffen.

Besser, man startet also jetzt.

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