Autor: Alexander Malter
Lesezeit: ca. 4 Min.

Social Media für mehr Erfolg im stationären Handel

Digital hilft stationär!

Aus der jahrelangen Betreuung namhafter Shopping Center der ECE wissen wir, welche Erfolgsparameter für Social Media Erfolg wirklich relevant sind. Eine klare Strategie gehört dazu, erreichbare Ziele, attraktiver Content und regelmäßiges Posten. Auch der Einsatz von unterstützenden Anzeigen ist sinnvoll, weil er mehr Reichweite in der Zielgruppe schafft. Kreative Ideen für Besuchsanlässe sind wichtig. Und Produkte sollten attraktiv in Szene gesetzt sein. Spannende Aktionen, Services mit Mehrwert, Gutscheine gehören auch dazu, weil sie Gründe für einen Besuch schaffen. Aber auch ein Gewinnspiel oder andere Belohnungsmaßnahmen mit Besuchsanreiz für die Kunden gehört zum Erfolgs-Set.

Digital pusht Handel

Beim Shopping-Center LOOM in Bielefeld haben wir für die Kanäle Facebook, Instagram, YouTube und Google My Business konsequent und konzertiert eingesetzt, weil sie am besten geeignet schienen, auf die Eröffnung des Centers hinzuweisen und Kunden anzuziehen. Regionale Influencer waren ein wichtiger Bestandteil der Marketing-Aktivitäten im lokalen Einzugsgebiet des Centers, weil sie zusätzliche Reichweiten und an Shopping oder Gastrothemen interessierte Follower bieten. Diese erfolgreiche Kombination wird bis heute in unterschiedlicher Zusammensetzung eingesetzt, auch zur Frequenzschaffung. Und hat im Verbund mit passenden Anzeigenformaten zu überdurchschnittlicher Performance geführt. https://www.alexanderplatz.hamburg/case/loom-bielefeld/

Vor der Eröffnung des Centers bauten wir auf Facebook und Instagram Spannung bei den Nutzern auf.  Wir posteten in der Eröffnungswoche täglich auf Facebook und Instagram. Besonders beliebt waren die persönlichen Video-Rundgänge des Managers durch das Center, weil sie eine spannende Vorschau auf die kommende Eröffnung boten. Am Tag der Eröffnung erreichten wir mit unseren Beiträgen auf Facebook organisch Fans im 6-stelligen Bereich. Facebook und Instagram belohnten unsere Postings, Videos oder Live mit ungewöhnlich hohen organischen Reichweiten. Auch die KPIs bei Instagram ließen daher keine Wünsche offen, die Community ist in Sachen Follower führend bei deutschen Shopping-Centern.

Wir erwähnen dieses Beispiel, weil man auch über einen längeren Zeitraum hinweg Dialog und Interaktion mit potentiellen Kunden aufbauen kann. Wie? Durch den Aufbau eines Spannungsbogens, konsequentem Storytelling und Beiträge mit Mehrwert. In diesem Fall kleine Einblicke in künftige Shops, Sortimente und Angebote der Gastronomie. Und weil der richtige Mix an Content und Ads entscheidend ist. Für eine regional operierende Retail-Brand ein ebenso beeindruckendes wie für den Kunden nachhaltiges Ergebnis.

Checkliste für mehr Social Media Power:

Social Media Communities wie Facebook, Instagram, aber auch Google und YouTube sollte der Handel als Kommunikationskanäle mit klaren Zielen und effizienter Strategie einsetzen. Davor steht ein Social Media Audit, denn ohne Analyse keine Strategie: Ein Check der eigenen Communities stellt die ersten wichtigen Fragen: wo stehen wir? Nutzen wir alle Möglichkeiten? Folgen Texte, Bilder, Videos einer ausgefeilten Strategie? Fördert der gepostete Content Frequenzen, bindet er Kunden? Bietet er den Nutzern echten Mehrwert? Wie holen wir mehr aus Facebook, Instagram & Co. heraus? Und welche Mittel müssen wir dafür einsetzen?

Strategie-Check

Sie sollten erreichbare Ziele definieren! Entwickeln Sie eine klare Content Strategie und aktualisieren Sie sie auch regelmäßig. Gibt es einen gut strukturierten Redaktionsplan? Bewerben Sie die Postings mit genug Budget und in der richtigen Zielgruppe. Wissen Sie, auf welchen digitalen Kanälen Sie Ihre Zielgruppe antreffen? Wie man eine effiziente Social Media Strategie entwickelt, hatten wir schon mal zusammen gefasst: https://www.alexanderplatz.hamburg/blog/nie-ohne-strategie/

Analyse-Check.

Die meisten Netzwerke bieten Statistiken für Analyse und Optimierung an. Hier finden Sie Angaben, wie hoch die Reichweiten und die Interaktionen waren. Aber auch, welche Art Content am besten bei den Kunden ankommt und überdurchschnittlich gut ankommt. Checken Sie, wer mit der Seite interagiert und woher die User stammen.

Content-Check

Welche Formate nutzen Sie ? Nutzen Sie nicht ausschließlich Fotos oder auch Videos. Neuere Formate wie Stories, Boomerangs, Reels, Live oder Galerien kommen gerade bei Jüngeren gut an. Haben die Fotos einen homogenen Look, in welchen Formaten setzen Sie sie ein?  User nutzen soziale Netzwerke zum weitaus größten Teil mobil. Die Botschaft eines Postings sollten in den ersten drei Zeilen rüber kommen. Nutzen Sie die richtigen # auf Instagram oder Twitter?

Eher nicht optimal: „durchdeklinieren“ der gleichen Bilder und Texte auf alle Communities. Warum sollen Ihnen Ihre Kunden auf mehreren Communities folgen, wenn sie überall den gleichen Content vorfinden? Jede Community hat ihre Eigenheiten. Berücksichtigen Sie diesen Umstand, werden Ihre Postings erfolgreicher sein.

Aktivierungs-Check

Die geposteten Inhalte sollten gut und nicht übertrieben dosiert natürlich auch zum Besuch Ihres Shops stimulieren. Nutzen Sie Besuchsanreize wie z.B. eine besondere Aktion oder eine Kooperation mit einem lokalen Influencer. Überlegen Sie sich ein spezielles Goodie für einen Besuch Ihrer Fans. Bieten Sie bestimmte Services an wie Click and Collect, Bring-Service etc. Gibt es attraktive Fotos oder Videos von Produkten oder Sortimenten, die auch Lust auf einen Besuch machen? Wie ist die Tonalität der Postings? Fordern Sie zur Interaktion auf, stellen Sie Fragen oder fordern gezielt auf, versuchen Sie, Lust zu machen auf einen Besuch in Ihrem Shop.

Intensitäts-Check

Fast alle sozialen Netzwerke nutzen Algorithmen die festlegen, wer den geposteten Content organisch ausgespielt bekommt. Relevanz, Häufigkeit und Regelmäßigkeit, Zeitpunkt und andere Faktoren haben Einfluss auf die Ausspielung der Posts . Posten Sie also regelmäßig? Als „goldene Mitte“ für Facebook gelten ca. 2-3 Postings/Woche, bei Instagram dürfen es auch gern mehr sein, Twitter empfiehlt tägliche Nutzung. Manche Statistiken machen auch Angaben über die besten Wochentage und Uhrzeiten.

Chancen-Check

Das normale Wort-Bild-Posting ist der Standard. Facebook, Instagram und andere Netzwerke bieten aber eine Fülle an Möglichkeiten bei Einsatz ihrer bezahlten Anzeigen. Z.B. für die Bewerbung eines Produkts oder einer Dienstleistung auf der eigenen Website. Oder für die Generierung von Leads. Oder für die gezielten Ansprache von Usern, die bereits auf Ihrer Website vorbei geschaut haben. Mit Anzeigen im genau abgrenzbaren Einzugsgebiet eines Shops können gezielt Kunden auf lokale Angebote aufmerksam gemacht und zu einem Besuch motiviert werden. Kaum ein anderes Medium leistet das so streuverlustarm, präzise und wirtschaftlich wie z.B. Facebook. Ob Facebook, Twitter oder LinkedIn: mit Anzeigen lassen sich die Reichweiten und Interaktionen von Postings in der Zielgruppe und damit der Werbeerfolg enorm vergrößern.

Mal drüber reden?

Wenn Zeit und Kapazitäten fehlen: wir übernehmen den Check und Vorschläge für Optimierungen natürlich auch gern für Sie. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen zum besser werden groß. Referenzen: viele. Gern mehr auf Anfrage.Interesse geweckt?

Alexander Malter
wa.malter@alexanderplatz-hh.de

Zum Weiterlesen
Nie ohne Strategie!
Social Media 5x effizienter nutzen:
Social Media und Digitales Marketing: Zeit für Neues!
KONTAKT
close slider