„Die Hesse komme!“

Ich, Amelie, Hessin, 24, von Sternzeichen Wassermann, KEIN eingefleischter Fan von den Rodgau Monotones (obwohl ich sie im Titel zitiere) … bin die Neue bei Alexanderplatz Hamburg. Meine Heimat, das Hessenland, habe ich schon vor viereinhalb Jahren hinter mir gelassen. Ein Jahr London, dreieinhalb Jahre im schönen Hamburch später habe ich mir die hessische Mundart nahezu komplett abgewöhnt. Kein „gelle“, kein „net“ – nur ab und an rutscht mir mal ein „jo“ oder ein „nee“ über die Lippen.

Hier in Hamburg habe ich studiert, hier habe ich im weniger schönen Stadtteil Wilhelmsburg gewohnt – und Hamburg trotzdem lieben gelernt. Hier habe ich vor etwa einem Monat erfolgreich mein Studium abgeschlossen – und bin in ein schöneres Viertel gezogen.

 

Studiert habe ich Germanistik- und Medien- und Kommunikationswissenschaft. Bücher finde ich super (vor allem Fantasy), aber auch digitale Medien sind für mich absolut spannend und vielseitig. In meinem Studium habe ich viele Medienbereiche kennengelernt und mich methodisch mit diesen auseinandergesetzt. Das Studium hat mich dazu bewogen, mich hier bei Alexanderplatz Hamburg zu bewerben. Wenn man alles aus der Theorie kennt, will man auch mal sehen, wie es „in echt“ in den Medien zugeht, wie praktikabel Erkenntnisse aus dem Studium sind und wie sich diese noch korrigieren und/oder erweitern lassen.

Mit Sack und Pack zu Alexanderplatz Hamburg

Den Bachelor in der Tasche und mit großer Lust auf „Praxis“ im Gepäck, habe ich vor knapp vier Wochen dann hier bei Alexanderplatz Hamburg angefangen. Ich freue mich, „live“ dabei zu sein, finde es spannend, Facebook, Twitter und Co. jetzt aus einer professionellen Perspektive zu betrachten. Privat – und da stimme ich mit meinen Vorrednerinnen Hanna, Amanda und Vivian  überein – „kennt man sich“. Aber sich unter werbestrategischen Aspekten mit diesen Social-Media-Diensten zu beschäftigen, ist noch mal ein anderer Schnack (hier sieht man übrigens den nordischen Spracheinfluss ;-))! Jetzt geht’s darum, Kundenwünsche und Unternehmensziele umzusetzen. Wie will ein Unternehmen präsentiert werden? Aber auch die andere Seite muss beachtet werden: Was davon – und darüber hinaus – interessiert die Fans?

Mein Fazit

In den vier Wochen, die ich jetzt hier bin, habe ich zumindest beim wöchentlichen Statusmeeting nicht mehr das Gefühl, nur Bahnhof zu verstehen. Mein Fazit ist aber eigentlich kein Fazit, eher ein Ausblick: Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen so bringen, was an neuem Input ich hier erfahre und wo ich langsam Routine bekomme. Auf jeden Fall freue ich mich auf die nächste Zeit!

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