Bloggen – wie geht es richtig und was hat das Buch damit zu tun?

Bloggen ist toll! Bloggen bringt mehr Webseitenbesucher, bloggen füttert durch neue Inhalte die Suchmaschinen und jeder will natürlich durch Suchen auch gefunden werden, bloggen zeigt die Kompetenz eines Unternehmens auf einem bestimmten Gebiet und fördert dadurch den Dialog zum Kunden, jeder Blogeintrag kann durch Keywords auffindbar für seine Zielgruppe gemacht werden (SEO) und bloggen kostet (wenn man möchte) nichts – toll!

Tipps zum Bloggen

Es gibt diverse Tipps, wie man gut bloggt und warum es jeder tun sollte. Auch wir wollen euch diese natürlich nicht vorenthalten.

Content is King

Diese Regel gilt vor allem beim Bloggen. Der Leser muss mit Themen gefüttert werden, die ihn wirklich interessieren. Außerdem sollten diese Inhalte einen Nutzen für den Leser haben – natürlich können das Tipps sein, aber auch Neuigkeiten, die auf keinen Fall am Leser vorbeigehen dürfen. Da man durch das Themengebiet seines Blogs schon eine Interessentengruppe von Lesern gewonnen hat, sollte man diese also auch mit diesen Themen bedienen können.

Wirrwarr-Blog

Natürlich sollte ein Blogeintrag übersichtlich aufgebaut sein. Keine verschachtelten und mit Fremdwörtern gespickten Sätze, kein Gefasel über Themen, die keinen Nutzen für den Leser haben und außerdem keine Blogging-Pausen von Wochen, denn sonst verlieren die Leser das Interesse.

Ein bisschen Spaß muss sein

Ohne Spaß am Bloggen kann man auch keinen vernünftigen Artikel schreiben. Ein lieblos verfasster Eintrag reizt die Leser nicht und bringt dann für beide Seiten nicht das gewünschte Ergebnis.

Ganz schön link

Selbstverständlich hat man selber einiges zu sagen und Know-How in dem Themegebiet, aber irgendwo gibt es sicher einen passenden Artikel zu seinem Blogthema. Den Nutzern wird durch Einfügen von Links eine Suche nach passenden Artikeln und/oder Hintergrundwissen erspart.

Kommunizieren

Einen Blog zu betreiben ist schön und gut, aber wenn dieser bei niemandem ankommt ist die ganze Mühe umsonst. Daher sollte man die Inhalte des Blogs kommunizieren – via Facebook, Twitter, Google +, eben überall dort, wo man sonst noch unterwegs ist.

Blog goes offline

So weit, so gut. Gebloggt wird online und mittlerweile auch offline. Klingt komisch? Ist aber so! Viele erfolgreiche Blogs gibt es jetzt auch in gedruckter Form zum „Anfassen“ im Buchladen.

Ein Paradebeispiel hierfür ist der Blog „SMS von gestern Nacht“. Auf Grundlage dieses Blogs wurde bereits das dritte Buch veröffentlich. „Du hast mich auf dem Balkon vergessen.“, „Ist meine Hose noch bei euch?“ und „Ich guck mal, ob du in der Küche liegst“ verkauf(t)en sich richtig gut. Ein weiterer Kassenschlager ist das Buch „Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt“, ein Buch von unnützem Wissen in Bildern und Grafiken dargestellt, entstanden aus dem „Graphitti-Blog“. Auch „Facehunter“, ein Modeblog von ausgefallen gekleideten Hipsters, erntete großen Erfolg.

Imagegewinn für die Verlage

Aber sollten Blogs nicht dazu dienen, dass eben nicht mehr offline ein Buch gekauft wird? Die Option zu kommentieren oder den Blogeintrag online zu verbreiten sind offline nun mal nicht mehr gegeben. Trotzdem verkaufen sich die Blog-Bücher. Nicht zuletzt ist dies natürlich ein Plus für die Verlage, diese frischen dadurch vor allem ihr Image auf – modern, jung und up to date präsentieren sie sich durch das Veröffentlichen eines Blogs in Buchform.

Seinen Blog zu drucken kann natürlich auch andere Hintergründe haben, als Geld zu verdienen. Diverse Seiten (z.B. Blogdrucker, epubli,…)  bieten den Druck des Blogs an – so kann man seine Einträge für immer in Buchform in sein Regal stellen, sei es eine Dokumentation über die Schwangerschaft, Rezepte oder sonstige Hobbys. An sich natürlich eine tolle Sache, so gehen die Inhalte des Blogs definitiv nicht verloren.

Blogs machen sich also auch als Bücher gut – zur Erinnerung für sich selbst oder als Verkaufsschlager für die Öffentlichkeit. Doch das Blog in seiner ursprünglichen Form wird weiter mit Inhalten gefüttert und bleibt so immer aktueller, als die gedruckte Form. Habt ihr auch schon ein Buch eines Blogs zu Hause?

Quellen:
Neon, Ausgabe 04/2013: „Total unblogisch“
wds7.at, personalmarketingblog.de, geld-im-netz.de, blog.stevieswebsite.de

Foto: Flickr_michfiel (bearbeitet)

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